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Ingeborg Mendefederleicht & seidenweich
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Ingeborg Mende zeichnet ihre Bilder auf ganz besondere Art – aus selbstgefärbten und gezwirnten Fäden in Kombination mit nichttextilen Materialen entstehen ihre Handwebarbeiten. Die uralten Handwebtechniken entwickelt sie weiter und webt Papier, Filmmaterial und Halbedelsteine in ihre Tapisserien ein.
„Besonders die transparenten Gewebe vermitteln einen Eindruck von Leichtigkeit und nehmen die Luftbewegung auf. Die Formen umgreifen den Raum und lassen durch die Webstrukturen und den einzelnen Faden Licht hindurch scheinen und Schatten entstehen. Im Wechsel der Tageszeit verändert das Zusammenspeil von sprödem Hanf und glänzender Seide sein Aussehen“, beschreibt die Künstlerin ihre Webbilder.
An ihrem Hochwebstuhl hat sie sich seit 2008 einer ganz besonderen Art der Webkunst verschrieben, dem Einweben von Federn in ihre Tapisserien. Dieses Verfahren wurde erstmals 1720 für das Federzimmer August des Starken angewendet.
Ingeborg Mende, geboren 1939 in Pleißa, ist Handwerksmeisterin der Handweberei und Absolventin der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg. Sie lebt in Limbach-Oberfrohna OT Pleißa.